Uniklinikum Würzburg wird Teil des neuen Bayerischen Krebsforschungszentrums

Erstmals bayernweite Bündelung der Kräfte für rasche Fortschritte bei der Heilung von Krebs

24.07.2018
Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

Sie verspricht den Start in eine neue Dimension der Krebsforschung: die geplante universitätsübergreifende Einrichtung der Bayerischen Hochschulmedizin. Erstmals sollen die Kompetenzen in der Krebsforschung und -therapie bayernweit gebündelt werden, um rasche Fortschritte bei der Heilung von Krebserkrankungen zu erzielen.
Das Universitätsklinikum Würzburg wird Teil des neuen Bayerischen Krebsforschungszentrums sein, wie der Landtagsabgeordnete Oliver Jörg berichtet. Heute hat der Ministerrat über den Aufbau des Zentrums beraten.

„Das Uniklinikum Würzburg bringt beste Voraussetzungen mit, um eine tragende Rolle im neuen Krebsforschungszentrum übernehmen zu können“, ist sich Jörg sicher. Bereits heute erhielten Patienten im Comprehensive Cancer Center Mainfranken, einer gemeinsamen Einrichtung des Universitätsklinikums und der Universität Würzburg, Zugang zu einer hervorragenden Krebsmedizin. Aber gerade der Aufbau international konkurrenzfähiger Strukturen für die Durchführung klinischer Studien sei komplex und teuer. Das neue Krebsforschungszentrum ermögliche es, an den bayerischen Universitätskliniken standortübergreifend eine sich ergänzende Infrastruktur bereitzustellen.

In seiner Regierungserklärung hatte Ministerpräsident Markus Söder bereits im April angekündigt, dass der Schwerpunkt des hochschulübergreifenden Krebsforschungszentrums in Würzburg und Erlangen liegen werde. Nach der heutigen Ministerratssitzung kann das Konzept zwischen den bayerischen Universitätskliniken weiter abgestimmt werden. Ab 2019 soll das neue Zentrum an den Start gehen. Oliver Jörg kündigte an, sich weiter für eine Stärkung der Würzburger Krebsforschung einsetzen zu wollen.