Kulturfonds Bayern 2018: Freistaat fördert Würzburger Projekte mit über 130.000 Euro

Stadtteilbibliothek Hubland und Kulturspeicher in der Förderung

16.05.2018
Foto: pixabay.com
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„Das kulturelle Angebot unserer Stadt wird auch dieses Jahr erneut kräftig über den Kulturfonds Bayern gefördert“, freuen sich Landtagspräsidentin Barbara Stamm und der Stimmkreisabgeordnete Oliver Jörg.

Mit 110.800 Euro, verteilt auf zwei Jahre, fördert der Freistaat die Ausstattungs- und Einrichtungskosten für die neue Stadtteilbibliothek „Hubland“. In Würzburgs jüngstem Stadtteil Hubland entsteht im Erdgeschoss und Untergeschoss des ehemaligen „Tower“ eine neue Bücherei. Das Besondere: Bei der Konzeptentwicklung wird die Methode des „Design Thinking für Bibliotheken“ umgesetzt. Mit diesem Ansatz werden die zukünftigen Zielgruppen der Stadtteilbibliothek in hohem Maße einbezogen. „Die Hubland-Bücherei ist ein bayerisches Pilotprojekt“, betonen Stamm und Jörg. „Mit innovativer Gestaltung und Einrichtungskonzeption entsteht ein Treffpunkt für alle Generationen und Gruppen, ein Ort, der ausdrücklich der Kreativität, dem Mitgestalten und der Inspiration Raum gibt“. Das Konzept beinhaltet auch eine „Open Library“ – eine automatisierte Selbstbedienungsbibliothek, die es den Nutzern ermöglicht, das Angebot auch während der Schließzeiten zu nutzen.

Der Kulturspeicher darf sich ebenfalls über eine Förderung freuen. Das Ausstellungsprojekt „Das Kosmische allen Seins“ mit Werken der Bildhauerin Emy Roeder wird mit 19.500 Euro gefördert.

Über die Verteilung der Kulturfonds-Mittel in Höhe von insgesamt rund 7,3 Millionen Euro im Bereich Kunst hat heute der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst beraten und der Ausschuss für den Staatshaushalt und Finanzfragen beschlossen. Damit stehen heuer 1,4 Millionen Euro mehr für die Kultur bereit als im Vorjahr.