Verkehrskonferenz "Würzburger Norden" dringend erforderlich

14.03.2018
Foto: pixabay.com
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Seit des historischen „Schaechterle-Plans“ in den 1960er Jahren wird über die Führung der Verkehrsströme im Norden Würzburgs diskutiert. Die Abgeordneten Oliver Jörg und Manfred Ländner sind sich einig, dass die unmittelbare Verkehrsentlastung der Stadt Würzburg und die überregionale Verbindung von B 27, B 19, A 7 und B 8 dringend geplant werden sollte.

Die geplante Ortsumgehung von Rimpar kann nicht als überregionale Trasse gesehen werden - davon hat sich Manfred Ländner nicht zuletzt bei der Trassen-Begehung vor einigen Tagen überzeugt. Der Markt Rimpar und seine Bürgerinnen und Bürger können zur Lösung und Finanzierung des Verkehrsproblems nicht herangezogen werden. Die geplante und wichtige Ortsumgehung von Rimpar muss ausschließlich der Entlastung Rimpars und nicht der Abwicklung des überörtlichen Verkehrs dienen.
Auch können die Ortsdurchfahrten von Veitshöchheim und Güntersleben zusätzlichen überregionalen Verkehr nicht aufnehmen.

Für Oliver Jörg ist die bessere Verkehrserschließung im Norden der Stadt ebenfalls dringend erforderlich, um den Stadtteil Grombühl zu entlasten. Es gilt, die Anbindung der Universitätsklinik, die in Richtung Norden erweitert werden soll, zu verbessern. Darüber hinaus muss Oberdürrbach endlich  besser angebunden werden.

Mit Staatssekretär Gerhard Eck sind sich die beiden Abgeordneten einig, dass eine „Verkehrskonferenz Würzburger Norden“ gebildet und Verkehrslösungen erarbeitet werden müssen. Bereits kurz nach Ostern wollen sich Eck, Jörg und Ländner zu ersten Gesprächen mit dem Straßenbauamt treffen.