Kulturfonds 2017: Fastnachts-Förderung

01.06.2017

Über die Verteilung der Kulturfonds-Mittel in Höhe von rund 5,9 Millionen Euro im Bereich Wissenschaft und Kunst hat heute der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst beraten und der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen beschlossen. Die Deutsche Fastnachtsakademie in Kitzingen wird mit 380.000 € gefördert.

Die Museumslandschaft in Unterfranken, insbesondere die Stadt Kitzingen können sich über einen großen Erfolg für die fränkische Brauchtumspflege freuen: Der dritte Bauabschnitt der Fastnachtsakademie wird mit insgesamt 376.800 € gefördert (2017 263.000 €, 2018 113.800 €). Der Neubau in der Kitzinger Luitpoldstraße wird mit einem großen Plenarsaal und einer professionellen Bühnenanlage, mehreren Schulungsräumen sowie einer Fachbibliothek mit Leseplätzen geplant. Es soll das bereits bestehende und überregional bedeutende Fastnachtsmuseum ergänzen.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm zeigt sich gemeinsam mit den Abgeordneten Dr. Otto Hünnerkopf und Oliver Jörg erfreut über die Entscheidung: „Die Fastnacht ist ein fester, wichtiger Bestandteil der fränkischen Kultur. Mit dem Zuschuss können wir das Fastnachtsmuseum stärken, aber auch die interne und externe Brauchtumsforschung fördern.“ Die Mittel für die zukünftige Deutsche Fastnachtsakademie gehören zu den höchsten in der Förderperiode des Kulturfonds 2017. „Es ist ein Erfolg für uns unterfränkische CSU-Abgeordnete, vor allem aber ein großer Gewinn für Stadt und Landkreis Kitzingen,“ hebt der örtliche Stimmkreisvertreter Hünnerkopf hervor.

„Durch die Kulturfonds-Mittel kann der Freistaat einzelne, örtliche Projekte fördern. 684.900 € gehen an unterfränkische Initiativen, die das Kulturleben in unserer Region stark und vielfältig machen,“ so Oliver Jörg, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Landtag. Der Kulturfonds Bayern entstand 1996 aus den Erlösen der Privatisierung der Bayerischen Versicherungskammer und wird jährlich an ausgewählte, vor allem regionale Projekte ausgeschüttet.